Was bringt Trampolintraining?

Der rhythmische Schwerkraftwechsel ist der Schlüssel

Beim Trainieren auf dem Trampolin erlebt der Körper ein ständiges Wechselbad zwischen relativer Schwerelosigkeit im Hochpunkt der Schwingung und einer progressiv zunehmenden Gewichtskraft durch das Abbremsen in der Matte.

Alle Zellen des Körpers – und damit auch sämtliche Muskelzellen – reagieren auf diesen rhythmischen Wechsel so, daß sie sich in der Schwerelosigkeit völlig entspannen, während sie sich in der unteren Hälfte der Schwingung kräftig zusammenziehen, um der ansteigenden Gewichtskraft stabilisierend entgegenzuwirken. Als Folge werden alle Muskeln des Körpers bearbeitet (d.h. eigentlich arbeiten sie selber), ohne daß Sie sie bewußt bewegen müssen. Dabei ist das Training umso effektiver, je weicher das Trampolin gefedert ist, weil die Abbremsphase länger dauert und die Muskelzellen sich entsprechend länger zusammenziehen müssen. Die hier beschriebenen Effekte gelten daher nur für weich gefederte Trampoline mit Seilfederung, für Metallfeder-Trampoline jedoch nur sehr eingeschränkt oder gar nicht.

Anders als bei allen anderen Sportarten, bei denen man immer nur bestimmte Muskelpartien trainiert, werden beim Trampolintraining alle Muskeln gleichmäßig gefordert. Es werden dabei auch die Muskeln aktiviert, die normalerweise eher passiv sind und mit üblichen Übungen gar nicht erreicht werden können, wie z.B. die Darmmuskulatur (Peristaltik).

Neben dem bereits erwähnten Muskelaufbau hat das Trampolin-Training noch eine ganze Reihe anderer positive Effekte:

Herz-Kreislauf-Training
Obwohl das Training subjektiv nicht sehr anstrengend ist, ist es doch ein hochwirksames Herz-Kreislauftraining, weil wirklich alle Muskeln mitarbeiten müssen. Dabei überfordert man sich aber nicht so leicht wie beispielsweise beim Joggen.

Bandscheiben
Auf dem Trampolin werden die Bandscheiben durch die ständigen Be- und Entlastungen gut durchmassiert. Das fördert den Stoffwechsel und die Selbstversorgung der Bandscheiben. Da Sie beim Trainieren gezwungenermaßen gerade stehen, um die Balance zu halten werden die Bandscheiben außerdem ohne seitlichen Druck völlig gleichmäßig belastet. Durch den gleichzeitigen Aufbau der Rückenmuskulatur werden die Bandscheiben schließlich auch noch entlastet, da die Muskeln ihre Stützfunktion wieder ausführen können.

Immunsystem
Durch ein regelmäßiges Bewegungstraining lassen sich nicht nur viele Krankheiten des Muskelapparates und des Herz-Kreislauf-Systems verhindern, lindern oder hinauszögern. Die Pumpwirkung der Muskeln beschleunigen auch den Lymphfluß, so daß Gifte schneller ausgeschieden werden können. Gleichzeitig wird durch ein moderates (nicht zu anstrengendes) Training die Produktion von Abwehrzellen angeregt. So ist nicht nur die Abwehr gegen Infektionskrankheiten verbessert, sondern es lassen sich in vielen Fällen auch Allergien lindern.

Entspannung
Das regelmäßige, langsame An- und Entspannen der Muskeln wirkt wie eine Selbstmassage: Verkrampfungen und Verspannungen werden gelöst, Kopf- und Rückenschmerzen gelindert. Der langsame Rhythmus wirkt reflexartig entspannend und beruhigend auf Körper und Seele (Wiegen-Effekt), die Atmung wird ruhiger, gleichmäßger und tiefer. Die Sauerstoffzufuhr wird verbessert und man fühlt sich nachher erfrischt und konzentrierter.

Gelenk-Schmierung
Die Knorpelschichten in den Gelenken werden nur durch Bewegung angeregt, Schmierflüssigkeit zu produzieren. Auf dem Medi-Swing können Sie sich bewegen, ohne die Gelenke zu überlasten – auch dann noch, wenn andere Bewegungsübungen nicht mehr ohne Schmerzen gemacht werden können.

Streßabbau
Bewegung spielt eine wichtige Rolle beim Abbau der gefährlichen Streßhormone. Beim Training ist jedoch darauf zu achten, daß nicht durch Ehrgeiz oder Überanstrengung der gegenteilige Effekt auftritt und noch mehr Streß entsteht. Daher ist das lockere Training auf dem Medi-Swing ideal.

Gewichtskontrolle
Durch das Training werden alle Muskeln gestärkt und der Stoffwechsel angeregt. Es werden vermehrt Kalorien verbraucht und die Verdauungszeiten verkürzen sich.

Balancefähigkeit
Auf dem Trampolin trainieren Sie alle Muskeln (vor allem den Stützapparat an Beinen und Rücken) darauf, den Körper ständig auszubalancieren. Dadurch werden Sie auch im Alltag sicherer und stürzen nicht so leicht, wie Untrainierte.

Lebensfreude
Das Training auf dem medi-Swing ist für Menschen aller Altersgruppen möglich. Es ist keine besondere Begabung dazu nötig und es ist leicht zu erlernen. Jeder erfährt dabei, daß er etwas leisten kann, und das wichtigste: Es macht Spaß!